Bad Meinberg

978-3-89918-047-3Kirchdorf und Kurort
von Roland Linde und Dina van Faassen

Herausgegeben vom Verein 1000 Jahre Meinberg e. V.
320 Seiten, Festeinband, Lage 2016, ISBN 978-3-89918-047-3, 21 Euro
Erscheint am 2. Juni 2016

Mehr als tausend Jahre Meinberger Ortsgeschichte gibt es nun endlich in kompakter Buchform. Das neue, vom Verein 1000 Jahre Meinberg herausgegebene Buch „Bad Meinberg – Kirchdorf und Kurort“ deckt erstmals das ganze Spektrum der dörflichen Entwicklung ab – Höfe und Häuser, Landwirtschaft und Gewerbe, Kirchen und Schulen, Vereinswesen und Kommunalpolitik, Kriegs- und Friedenszeiten, interessante Persönlichkeiten und Begebenheiten, Kurangebote und Fremdenverkehr.

Der aus Horn stammende Historiker Roland Linde (Detmold) erzählt die Geschichte des Dorfes von den frühmittelalterlichen Anfängen bis zum Beginn des vorigen Jahrhunderts. Seine Fachkollegin Dina van Faassen (Paderborn), die einige Jahre in Wilberg lebte, hat sich intensiv mit der jüngeren Vergangenheit des Ortes von der Kaiserzeit bis zur Kommunalreform befasst. Eine reiche Auswahl an historischen und aktuellen Zeichnungen, Gemälden und Fotos macht die Entwicklung anschaulich und lädt zum Entdecken und Erinnern ein.

Viele Horn-Bad Meinberger machten dafür ihre Bildschätze zugänglich, unter anderem der Sammler Herbert Penke aus Horn und die Familie Platena-Mönnich als Nachkommen der Meinberger Fotochronisten August und Rudolf Schönlau. Weiteres Bildmaterial stammt aus den Archiven, Bibliotheken und Museen der Umgebung.

Die Veröffentlichung wurde durch die Stadt Horn-Bad Meinberg, den Lippischen Heimatbund und die Volksbank Paderborn-Höxter-Lippe gefördert. Für den Vorsitzenden des Vereins 1000 Jahre Meinberg, Prof. Dr. Thomas Platena, schließt sich mit der Veröffentlichung ein Kreis, denn die Ausrichtung des großen Jubiläums im Jahre 1978 hat einst zur Gründung des Vereins geführt, der es sich zum Ziel gesetzt hat, Meinbergs historisches Erbe zu bewahren und den Einwohnern und Gästen des Kurortes zu vermitteln.

StadtanzeigerBesprechung im Stadtanzeiger vom 9. Juni 2016, S. 24-25