Archiv der Kategorie: Aktuelles

Bad Meinberg

978-3-89918-047-3Kirchdorf und Kurort
von Roland Linde und Dina van Faassen

Herausgegeben vom Verein 1000 Jahre Meinberg e. V.
320 Seiten, Festeinband, Lage 2016, ISBN 978-3-89918-047-3, 39,90 Euro

Mehr als tausend Jahre Meinberger Ortsgeschichte gibt es nun endlich in kompakter Buchform. Das neue, vom Verein 1000 Jahre Meinberg herausgegebene Buch „Bad Meinberg – Kirchdorf und Kurort“ deckt erstmals das ganze Spektrum der dörflichen Entwicklung ab – Höfe und Häuser, Landwirtschaft und Gewerbe, Kirchen und Schulen, Vereinswesen und Kommunalpolitik, Kriegs- und Friedenszeiten, interessante Persönlichkeiten und Begebenheiten, Kurangebote und Fremdenverkehr.

Der aus Horn stammende Historiker Roland Linde (Detmold) erzählt die Geschichte des Dorfes von den frühmittelalterlichen Anfängen bis zum Beginn des vorigen Jahrhunderts. Seine Fachkollegin Dina van Faassen (Paderborn), die einige Jahre in Wilberg lebte, hat sich intensiv mit der jüngeren Vergangenheit des Ortes von der Kaiserzeit bis zur Kommunalreform befasst. Eine reiche Auswahl an historischen und aktuellen Zeichnungen, Gemälden und Fotos macht die Entwicklung anschaulich und lädt zum Entdecken und Erinnern ein.

Viele Horn-Bad Meinberger machten dafür ihre Bildschätze zugänglich, unter anderem der Sammler Herbert Penke aus Horn und die Familie Platena-Mönnich als Nachkommen der Meinberger Fotochronisten August und Rudolf Schönlau. Weiteres Bildmaterial stammt aus den Archiven, Bibliotheken und Museen der Umgebung.

Die Veröffentlichung wurde durch die Stadt Horn-Bad Meinberg, den Lippischen Heimatbund und die Volksbank Paderborn-Höxter-Lippe gefördert. Für den Vorsitzenden des Vereins 1000 Jahre Meinberg, Prof. Dr. Thomas Platena, schließt sich mit der Veröffentlichung ein Kreis, denn die Ausrichtung des großen Jubiläums im Jahre 1978 hat einst zur Gründung des Vereins geführt, der es sich zum Ziel gesetzt hat, Meinbergs historisches Erbe zu bewahren und den Einwohnern und Gästen des Kurortes zu vermitteln.

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Geschichte des Sports in Lippe

978-3-89918-046-6 - KopieMenschen – Vereine – Politik
von Florian Lueke

Lage 2015, 375 Seiten, ISBN 978-3-89918-046-6, 24,90 Euro

Die Geschichte von Turnen und Sport in Lippe sowie der lippischen Vereine hängt eng mit der verspäteten sozialen, wirtschaftlichen und politischen Entwicklung des Landes Lippe im 19. und 20. Jahrhundert zusammen. Fehlende Universitäten und der späte Eisenbahnanschluss hemmten lange Zeit die Entwicklung, während gerade das Turnen eng mit der Wanderarbeit verbunden war.

So blieben die lippischen Turner aufgrund der restaurativen Politik des Fürsten noch lange im Lager des Linksliberalismus. Auch der Fußball tauchte in Lippe erst später als in anderen Regionen auf.

Im 20. Jahrhundert standen Turnen und Sport im Zeichen von Krieg und Diktatur. Disziplin, politische Gesinnungsstreits und die Wehrhaftmachung der Jugend beherrschten Turnen, Sport und die Vereine.

Die jüdischen Turner und Sportler mussten ihre Vereine 1933 verlassen, während viele ehemalige Nationalsozialisten schon bald nach 1945 wieder in führende Positionen gelangten.

Der Autor: Dr. Florian Lueke (*1986). Studium der Geschichts-, Sport-, Erziehungs- und Sozialwissenschaften sowie Lehraufträge an der Universität Bielefeld. Lehrertätigkeiten an verschiedenen Gymnasien in Lage (Lippe), Dortmund und Lemgo.

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Jahrbuch 2015

978-3-89918-044-2Historisches Jahrbuch Lage 2015
Mit einer Chronik der vergangenen zwei Jahre
von Hans C. Jacobs (Hg.)

Lage 2015, 175 Seiten, ISBN 9-783-89918-044-2, 17,90 Euro

Aus dem Inhalt:
Gaststätten und Kneipen in Lage
Der Bahnhof Lage in Zeiten der Deutschen Bundesbahn
Geschichte der Stätte Warweg Nr. 46 in Müssen
70 Jahre Luftangriffe auf Lage. Der Luftangriff auf
Lage vom 22. Februar 1945
Kleine Beiträge:
Stadtarchiv übernimmt Clara-Ernst-Nachlass, Archivalien und Objekte für das Archiv der Schützengilde, Neugestaltung des jüdischen Friedhofs, Einzigartige Grabsteine hinter der Stapelager Kirche, Letzte Fahrt der Postkutsche vor 60 Jahren, August-Kluckhohn-Preis 2014 an Rolf Schwegmann, Übersetzungen der Grabstein-Inschriften auf dem jüdischen Friedhof, Ausstellung: 70 Jahre Luftangriffe auf Lage, Neuerscheinung: 800 Jahre Billinghausen, (Arbeiter-)Kraftsportverein Wissentrup

Chronik der Stadt Lage von Juni 2013 bis Mai 2015

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Luftangriffe auf Lage

Luftangriffe auf LageLuftangriffe auf Lage im Frühjahr 1945
von Konrad Soppa

„Krachen und Bersten – die Erde schien zu beben“
Mit neuen Dokumenten aus amerikanischen und deutschen Archiven

Lage 2015,  175 Seiten, ISBN 978-3-89918-043-5, 24,90 Euro

Die Luftangriffe auf Lage im Frühjahr 1945 markieren das dunkelste Kapitel der jüngeren Lagenser Stadtgeschichte. Dutzende Tote unter der Zivilbevölkerung sind bis heute ebenso unvergessen wie das Ausmaß der Zerstörung.

Jetzt erstmals vorgenommene Auswertungen von Unterlagen aus amerikanischen Militärarchiven, bislang unveröffentlichte Tagebuchaufzeichnungen und zahlreiche persönliche Erlebnisberichte werfen heute ein neues Licht auf die damaligen Ereignisse.
Konrad Soppa beantwortet in vorher nicht für möglich gehaltener Tiefe die Frage nach dem „Warum?“ der Bombardements – 70 Jahre danach.

Das Buch enthält zahlreiche neue Fotos aus amerikanischen und deutschen Archiven.

Mit diesem Link zur amerikanischen Partnerseite finden Sie noch weitere Informationen zur 416th Bombardment Group und zum Buch.

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Lipper im Ersten Weltkrieg

Riechert„Vorwärts auf den Feind, koste es, was es wolle“
von Hansjörg Riechert

Mit einem Beitrag von Kai Wortmann
220 Seiten, Lage 2014, ISBN 978-3-89918-041-1, 23 Euro

Das Buch beschreibt die Entstehung des Krieges sowie die Entscheidungen, die zu mörderischen Landschlachten führten. Es skizziert die Lebensumstände von Lippern an den Fronten. Zudem beleuchtet es die Entwicklung zum technik- und taktikerprobten Individualkrieger am Beispiel westfälischer Regimenter mit Soldaten aus Lippe.

Das Buch enthält über 100 weitgehend unbekannte und unveröffentlichte Fotos aus dem Ersten Weltkrieg.

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Die kleinen Piraten vom Silberbachtal

Klaus BlechnerDie Abenteuer der kleinen Piraten vom Silberbachtal
24 spannende Episoden einer Kindheit im Lippe der 50er und 60er Jahre
Erzählt und illustriert von Klaus S. Blechner

Lage 2013, 165 Seiten, ISBN 978-3-89918-040-4, 15,90 Euro

Bunt und erfrischend wie ein Wildblumenstrauß im Frühling erzählt und illustriert der Autor mit viel Herz für die kleinen und großen Zeitzeugen aus dem wild-romatischen Silberbachtal seine Kinderstreiche und Alltagsabenteuer in 24 Episoden zum Schmunzeln und Staunen.
Reisen Sie mit den „kleinen Piraten“ aus dem Silberbachtal in eine quicklebendige Vergangenheit.
Das Buch enthält zahlreiche Fotos der Heimatfeste 1965 und 1975 in Leopoldstal.
Es spielt in Leopoldstal in Horn-Bad Meinberg.

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Lippsch Rosen Kind

BergmannEine Kindheit im Blomberg der Nachkriegszeit
von Udo Bergmann

Lage 2013, 164 Seiten, ISBN 9-783-89918-038-1, 14,90 Euro (vergriffen)

Udo Bergmann beschreibt in seinem Buch das Leben seiner Eltern und Großeltern, sowie seine eigene Kindheit und Jugend in Blomberg  in Lippe.

„Frühjahr 1943: In Blomberg hatte sich der Winter zurückgezogen. Zeitig im März wärmte die Frühlingssonne den Boden. Die Blomberger Bürger bestellten ihre Gärten hinter den Häusern und auch vor den Toren der Stadt. Hier zogen sie ihr Gemüse, Obst, Karto. eln bis hin zu Tabak. Ich aber hatte es eilig. Endlich ans Licht und die Sonne atmen. Nach zweieinhalb Stunden auf der Entbindungsstation blinzelte ich meine Mutter an.

Zur Taufe bekam mein Vater Erich Fronturlaub. Nach einer Woche ging mein Vater in Uniform und mit leichtem Gepäck allein zum Bahnhof. Es sollte ihn keiner begleiten. Er durchschritt das Niederntor, drehte sich noch einmal um und winkte mit dem Käppi. Wir haben ihn nicht wiedergesehen und von ihm selbst nichts mehr gehört.“

„Mit ‚Lippsch Rosen Kind‘ legt Udo Bergmann autobiografische Aufzeichnungen vor, die das Leben in einer lippischen Kleinstadt der Kriegs- und Nachkriegszeit sehr intensiv, lebendig und facettenreich schildern. Die Darstellung der Familien- und Kindheitsgeschichte des Autors wird deutlich in den Kontext der allgemeinen deutschen Geschichte gestellt und erreicht zudem eine Ebene der Privatheit, die in vielen anderen autobiographischen Aufzeichnungen aus dieser Zeit nicht angesprochen wird. Das Buch bietet interessante Einblicke in das individuelle Fühlen und Denken von Kindern und jungen Heranwachsenden und hebt sich gerade dadurch von vielen anderen, die Not und Entbehrungen dieser Zeit schildernden Aufzeichnungen ab.“

Dieter Zoremba, Archivar der Stadt Blomberg

Sind die Lipper wirklich so?

LiesenGereimtes von Hans Jürgen Liesen

Herausgegeben vom Heimatverein Horn
Lage 2012, 62 Seiten, ISBN 978-3-89918-036-7, 9,90 Euro

„Deutschland- und europaweit
lobt man der Lipper Sparsamkeit.
Denn Sparsamkeit ist eine Tugend.
Die lernt am besten schon die Jugend.
Doch wenn man Sparen übertreibt,
es manch skurrile Blüten treibt.
Von solchen Blüten einen Strauß,
den breite ich vor ihnen aus.“

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Straßenbahnen in Lippe

Mariss StraßenbahnStraßenbahnen in Lippe
Geschichten von der ersten deutschen Gebirgsstraßenbahn
von Lieselotte Mariß

Herausgegeben vom Heimatverein Horn
Lage 2012, 54 Seiten, ISBN 9-783-89918-037-4, 9,90 Euro

Am 1. März 1900 wurde die erste Straßenbahn in Detmold eingeweiht. In der Folgezeit wurde das Straßenbahnnetz immer weiter ausgebaut und am 31. März 1912 wurde die Linie Horn-Schlangen eingeweiht. 1954 bis 1958 wurden die Strecken wieder geschlossen und durch einen modernen Busverkehr ersetzt.
Mit dieser Dokumentation möchte die Autorin die Erinnerung an die Zeit wachhalten, als die Straßenbahn noch durch Lippe fuhr. Die Lipper nannten sie liebevoll die Elektrische, die Bimmelbahn oder auch schon mal die Ruckeltante. Im Gedächtnis der älteren Bürger ist diese Zeit noch lebendig.
Die Autorin berichtet anschaulich und mit vielen Bildern über die damals erlebte Geschichten. Aus zahlreichen Gesprächen mit Zeitzeugen entsteht ein buntes Bild von dieser Zeit, mal lustig, mal skurril, mal traurig. Dabei wird klar, dass die Straßenbahn zu ihrer Zeit eine wichtige Lebensader für unsere lippische Heimat war, sie brachte die Menschen näher zueinander und war der Beginn einer neuen Zeit.

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