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Lippsch Rosen Kind

BergmannEine Kindheit im Blomberg der Nachkriegszeit
von Udo Bergmann

Lage 2013, 164 Seiten, ISBN 9-783-89918-038-1, 14,90 Euro (vergriffen)

Udo Bergmann beschreibt in seinem Buch das Leben seiner Eltern und Großeltern, sowie seine eigene Kindheit und Jugend in Blomberg  in Lippe.

„Frühjahr 1943: In Blomberg hatte sich der Winter zurückgezogen. Zeitig im März wärmte die Frühlingssonne den Boden. Die Blomberger Bürger bestellten ihre Gärten hinter den Häusern und auch vor den Toren der Stadt. Hier zogen sie ihr Gemüse, Obst, Karto. eln bis hin zu Tabak. Ich aber hatte es eilig. Endlich ans Licht und die Sonne atmen. Nach zweieinhalb Stunden auf der Entbindungsstation blinzelte ich meine Mutter an.

Zur Taufe bekam mein Vater Erich Fronturlaub. Nach einer Woche ging mein Vater in Uniform und mit leichtem Gepäck allein zum Bahnhof. Es sollte ihn keiner begleiten. Er durchschritt das Niederntor, drehte sich noch einmal um und winkte mit dem Käppi. Wir haben ihn nicht wiedergesehen und von ihm selbst nichts mehr gehört.“

„Mit ‚Lippsch Rosen Kind‘ legt Udo Bergmann autobiografische Aufzeichnungen vor, die das Leben in einer lippischen Kleinstadt der Kriegs- und Nachkriegszeit sehr intensiv, lebendig und facettenreich schildern. Die Darstellung der Familien- und Kindheitsgeschichte des Autors wird deutlich in den Kontext der allgemeinen deutschen Geschichte gestellt und erreicht zudem eine Ebene der Privatheit, die in vielen anderen autobiographischen Aufzeichnungen aus dieser Zeit nicht angesprochen wird. Das Buch bietet interessante Einblicke in das individuelle Fühlen und Denken von Kindern und jungen Heranwachsenden und hebt sich gerade dadurch von vielen anderen, die Not und Entbehrungen dieser Zeit schildernden Aufzeichnungen ab.“

Dieter Zoremba, Archivar der Stadt Blomberg

Sind die Lipper wirklich so?

LiesenGereimtes von Hans Jürgen Liesen

Herausgegeben vom Heimatverein Horn
Lage 2012, 62 Seiten, ISBN 978-3-89918-036-7, 9,90 Euro

„Deutschland- und europaweit
lobt man der Lipper Sparsamkeit.
Denn Sparsamkeit ist eine Tugend.
Die lernt am besten schon die Jugend.
Doch wenn man Sparen übertreibt,
es manch skurrile Blüten treibt.
Von solchen Blüten einen Strauß,
den breite ich vor ihnen aus.“

Das Buch bei Amazon: https://www.amazon.de/dp/3899180364

Straßenbahnen in Lippe

Mariss StraßenbahnStraßenbahnen in Lippe
Geschichten von der ersten deutschen Gebirgsstraßenbahn
von Lieselotte Mariß

Herausgegeben vom Heimatverein Horn
Lage 2012, 54 Seiten, ISBN 9-783-89918-037-4, 9,90 Euro

Am 1. März 1900 wurde die erste Straßenbahn in Detmold eingeweiht. In der Folgezeit wurde das Straßenbahnnetz immer weiter ausgebaut und am 31. März 1912 wurde die Linie Horn-Schlangen eingeweiht. 1954 bis 1958 wurden die Strecken wieder geschlossen und durch einen modernen Busverkehr ersetzt.
Mit dieser Dokumentation möchte die Autorin die Erinnerung an die Zeit wachhalten, als die Straßenbahn noch durch Lippe fuhr. Die Lipper nannten sie liebevoll die Elektrische, die Bimmelbahn oder auch schon mal die Ruckeltante. Im Gedächtnis der älteren Bürger ist diese Zeit noch lebendig.
Die Autorin berichtet anschaulich und mit vielen Bildern über die damals erlebte Geschichten. Aus zahlreichen Gesprächen mit Zeitzeugen entsteht ein buntes Bild von dieser Zeit, mal lustig, mal skurril, mal traurig. Dabei wird klar, dass die Straßenbahn zu ihrer Zeit eine wichtige Lebensader für unsere lippische Heimat war, sie brachte die Menschen näher zueinander und war der Beginn einer neuen Zeit.

Das Buch bei Amazon: https://www.amazon.de/dp/3899180372

Jahrbuch 2011

Jahrbuch 2011Historisches Jahrbuch Lage 2011
Mit einer Chronik der vergangenen zwei Jahre
von Hans C. Jacobs (Hg.)

Lage 2011, 200 Seiten, ISBN: 978-3899180329, 17,90 Euro

Aus dem Inhalt:
Heiratsstrategien im Pfarrhaus. Eheprozesse der Pastorenfamilie Feygel um 1700
Der Hörster Krug
Die Freischießengesellschaft
Der Lippische Konsumverein eGmbH in Lage
Adolf Wedderwille. Einst Lippes mächtigster Mann
„Franzosenbesetzung in Lage“
Focke-Wulf in Lage während des Zweiten Weltkrieges
Bahnhof Ehlenbruch. Ein preußischer Nebenbahnhof
Haltepunkt Wissentrup. Eine vergessene Bahnstation
Kleine Beiträge:
Karl Nieländer
Treffen des Bundes Deutscher Eisenbahn-Freunde
Lage in der NS-Zeit (Vortragsreihe des Lippischen Heimatbundes)
Vereinsarchiv der TG Lage
Verleihung des August-Kluckhohn-Preis 2010

Chronik der Stadt Lage von Juni 2009 bis Mai 2011

Das Buch bei Amazon: https://www.amazon.de/dp/3899180321

Tante-Emma-Läden in Horn

Mariss Tante EmmaTante-Emma-Läden in Horn
von Lieselotte Mariß

Herausgegeben vom Heimatverein Horn
Lage 2011,  64 Seiten, ISBN 9-783-899180-30-5, 9,90 Euro

Beim Tante-Emma-Laden um die Ecke gab es mehr als nur die Waren des täglichen Bedarfs: Es gab dort menschlichen Kontakt, Zeit zum Zuhören und individuelle Beratung. Man kannte sich und wusste, was der Kunde wollte. Man traf die Nachbarn und hielt ein Schwätzchen. Und wenn das Geld mal nicht reichte, gab es ein Anschreibbuch.
Lieselotte Mariß berichtet anschaulich und mit vielen Bildern über ausgewählte Geschäfte in Horn, über ihre Geschichte, über ihre Inhaber und lässt Zeitzeugen zu Wort kommen. Das Aufkommen der Supermärkte bedeutete auch in Horn das Ende der Tante-Emma-Läden.

Von Italien nach Auschwitz

FossoliAspekte der deutschen Besatzung in Italien 1943-45 Eine Tagung im Staatsarchiv Detmold und ihre Bedeutung für historisch-politische Aufklärungsarbeit in Schule und Weiterbildung
Hg. von Hans Jacobs, Andreas Ruppert und Ingrid Schäfer

Lage 2010, 154 Seiten, ISBN 978-3-89918-015-2, 17,90 Euro

Im November 2001 fand im Staatsarchiv Detmold eine Tagung zur deutschen Besetzung Italiens während des Zweiten Weltkrieges statt. Historiker/innen, Archivar/innen und Gedenkstättenpädagog/innen aus Italien und Deutschland beschäftigten sich mit diesem sonst eher vernachlässigten Kapitel der deutsch-italienischen Geschichte. Anlass für die Tagung war, dass der Kommandant des Polizei- und Durchgangslagers Fossoli (bei Carpi in der Provinz Modena) Karl Friedrich Titho lange Jahre unerkannt in Horn, einer Kleinstadt bei Detmold, gelebt hatte.
Bei der Tagung standen die Verfolgung der Juden durch SS und Gestapo und die Kriegsverbrechen der Wehrmacht in Italien im Mittelpunkt. Vittore Bocchetta aus Verona legte Zeugnis ab für den Weg vom Widerstand bis in die deutschen Konzentrationslager Flossenbürg und Hersbruck.
Die Tagung hatte Folgen: Die Themen werden in Schulen in Deutschland, Italien und Österreich aufgegriffen, Orte des Geschehens in Italien werden aufgesucht, Vittore Bocchetta verbindet Ausstellungen seiner Kunstwerke in Deutschland mit ausführlichen Diskussionen mit interessierten Erwachsenen und Jugendlichen in den Schulen. Und nicht zuletzt wird in Detmold der Verein „Freundeskreis Vittore Bocchetta – Non Dimenticare“ gegründet, um das nun Erfahrene nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Das Buch bei Amazon: https://www.amazon.de/dp/3899180151

Hornsche Geschichten

Linde, BritaHornsche Geschichten
Erzählungen aus vergangenen Zeiten
von Brita Linde

Lage 2009, 114 Seiten, ISBN 978-3-89918-027-5, 12,90 Euro

Mit dem Schlüssel der Zeit öffnen wir die Tore der Stadt und versetzen uns zurück ins 16. bis 18. Jahrhundert. Wir tauchen ein in das Leben der Stadt Horn und in die Geschichten der Menschen, die so oder ähnlich stattgefunden haben.