Mord am Hermannsdenkmal – Ausgabe in weiblicher Sprache

Ein Krimi aus Lippe
von Hans Jacobs

Ausgabe in weiblicher Sprache
300 Seiten, Detmold 2026, ISBN 978-3-89918-541-6, 15,90 €, 9,99 € E-Book

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Meine Stärke – Deutschlands Macht

Der eiserne Koloss ragte in die Finsternis, das Schwert mit der Inschrift in die Wolkendecke gereckt.

Ein Polizist wird am Hermannsdenkmal ermordet, eine Polizistin entführt. Bei ihren Ermittlungen stößt Kommissarin Felicitas Rauch auf ein altes Geheimlabor der Nazis unter dem Hermannsdenkmal.

Ostern 1945 zerschlägt die US-Armee am Dörenkrug bei Augustdorf den letzten verzweifelten Widerstand der Wehrmacht.

Zwischen internationalem Waffenhandel und Reichsbürgern in der lippischen Polizei riskiert die Kommissarin alles, um ihre verflossene Liebe zu retten, und gerät in einen Strudel, aus dem es kein Entkommen gibt.

Das Buch kann unabhängig von den anderen Bänden gelesen werden.

Diese Ausgabe verwendet durchgehend weibliche Sprache. Die Ausgabe in herkömmlicher Sprache ist erschienen unter der ISBN 978-3-89918-530-0.

Der Autor hat dieses Buch zunächst in herkömmlicher Sprache geschrieben, und es gefällt ihm gut. Dann wollte er ausprobieren, was Sprache bewirken kann, und hat eine zweite Fassung erstellt. In ihr ist alles so wie gewohnt, mit einer Ausnahme: der Sprache. Wo wir üblicherweise männliche Formen verwenden und Frauen mitmeinen, finden wir hier die weiblichen Formen. Es ermitteln Polizistinnen, es sichern Kolleginnen Spuren, es sprechen Zeuginnen, und wer die Tat begangen hat, heißt Täterin. Das Wort „man“ hat der Autor dagegen bewusst beibehalten. Einige Figuren, die ursprünglich Männer waren, hat er in Frauen verwandelt. Was Autoren doch alles machen können! Wo ausdrücklich Männer gemeint sind, bleibt es natürlich bei den männlichen Formen, ebenso in einigen Milieus, die beim Lesen leicht zu erkennen sind.

Über Jahrhunderte haben Frauen gelernt, sich in Wörtern wie „Leser“, „Bürger“ oder „Kollege“ wiederzufinden. Dieses Buch dreht das Verhältnis um: Nun sind die Männer mitgemeint. Wer beim Lesen stutzt, erlebt, was generisches Maskulinum bedeutet.

Im deutschen Sprachraum gibt es nicht viele Bücher in weiblicher Sprache, und dem Autor ist kein „zweisprachiges“ bekannt. Er möchte niemanden belehren und keine Sprachregel aufstellen, sondern ist gespannt, wie die Leser und Leserinnen dieses Buch aufnehmen. Er bittet sie, ihm zu schreiben () oder ihn anzurufen und ihm zu sagen, was sie davon halten und ob sie mehr oder weniger davon lesen möchten. Er freut sich sehr über ihre Rückmeldung. Wirklich!

Falls den Leserinnen und Lesern diese Ausgabe überhaupt nicht gefällt, schickt ihnen der Autor gern kostenfrei die Ausgabe in herkömmlicher Sprache. Es ist ein Experiment, und er möchte es entspannt und mit einem Augenzwinkern genießen.